Schulprogramm

Leitbild der Grundschule Fresenburg

Burgleben im Mittelalter hieß Zusammenleben in einer festgefügten Gemeinschaft. Jeder hatte Aufgaben zu erfüllen und musste sich einbringen. Selbst Kinder waren fest in die Alltagsaufgaben eingebunden. Es ist zeitgemäß, dass Kinder lernen ihr soziales Umfeld mitzugestalten, sich als Teil der Gemeinschaft zu erfahren und einzubringen. Gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme aufeinander sind nicht von gestern.

 

Niemand ist in der Burg eingesperrt, denn die Burgtore können geöffnet werden. Auch hier in der Grundschule legen wir Wert auf den Blick nach außen: Die Erziehung zu Toleranz und Offenheit anderen Religionen und Kulturen.

 

Die Grundschule Fresenburg möchte für ihre Schülerinnen und Schüler eine starke Burg sein.

  • Feste Mauern umgeben eine Burg und machen sie wehrhaft. Von den Burgtürmen kann man weit ins Land schauen.
  • Die Burg-Gemeinschaft hält zusammen, gibt Rückhalt, aber auch Rückzug ist möglich.
  • Miteinander, Zusammenhalt, Verantwortung, Achtung von Menschen, Tieren und Pflanzen, körperliche Fitness und Verwurzelung im Glauben spielen eine wichtige Rolle.

Diese Besonderheiten des Burglebens übertragen wir in unserem Schulprogramm auf Lernen, Erziehung und Schulleben der Grundschule Fresenburg:

 

Wie in einer Burg trainieren unsere Schüler im geschützten Raum ihrer kleinen Schule grundlegende Fähigkeiten. Sie erlernen hier die Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens und erwerben grundlegendes Handwerkszeug zum selbstständigen Lernen.

 

Gesunde Ernährung, körperliche Fitness und die Unterstützung des natürlichen Bewegungsdranges sind elementare Bestandteile des Schullebens.

 

Wie beim Burgleben, wo Zusammenhalt überlebenswichtig war, ist es auch in der Schule wichtig, dass die Gemeinschaft zusammenhält, dass man Ziele gemeinsam anpackt und sich gegenseitig unterstützt.

 

Das Mittelalter war die Zeit des Handwerks und der Landwirtschaft. Die Menschen lebten davon, dass sie ihr Handwerk verstanden, denn nur so konnten sie das Überleben ihrer Familien sichern. Auf das Schulleben übertragen heißt das: Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Stärken zu erkennen, mit ihren Schwächen umzugehen und so ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.

 

Die Menschen im Mittelalter lebten in Abhängigkeit von der Natur und den Jahreszeiten, sie lebten mehr mit und in der Natur als wir das heute tun. Daher fördern wir die verantwortungsbewusste Wahrnehmung von Natur- und Umweltphänomenen und leiten unsere Schüler zu einem verantwortlichen Umgang mit Ressourcen an.

Treffen Sie eine Auswahl um Näheres zu dem gewählten Thema zu erfahren.

Im Schulalltag spielt die gesunde Ernährung eine große Rolle. Daher wird auf jedem Elternabend zu Beginn des Schuljahres das Thema „Gesundes Frühstück“ thematisiert. An der Kakao-Bar können die SchülerInnen sich mit gesunden Getränken versorgen. An jedem ersten Dienstag im Monat findet das gesunde Frühstück statt. Die Klassen sorgen im Wechsel für gesunde Snacks aus Obst und Gemüse.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Projekttage „Gesund und fit“ und an Schulfesten wird das Thema „Gesunde Ernährung und Fitness“ in regelmäßigen Abständen zum Thema gemacht. Beim Lauftag können die Kinder Ausdauer und Fitness unter Beweis stellen.

Ein Schulbus transportiert die SchülerInnen der Grundschule Fresenburg einmal pro Woche für zwei Schulstunden zu den Turnhallen des Schulzentrums Lathen. Wobei in den Sommermonaten, der Sportunterricht draußen, auf dem nahe gelegenen Sportplatz des Sportvereins Fresenburg bzw. auf dem Schulgelände der GS Fresenburg, stattfindet.
Dort liegt der Schwerpunkt der sportlichen Aktivitäten bei Laufspielen, Reaktions- und Geschicklichkeitsübungen sowie einige mögliche Ballsportarten. Aus dem Leichtathletikbereich können Weitwurfübungen, Kurz- und Langstreckeläufe geübt werden.

Schwerpunkte des Unterrichts:

Hauptaufgabe des Sportunterrichts ist, Kindern Spaß an Bewegung und Spiel zu vermitteln. Die koordinativen, konditionellen und sozialen Fähigkeiten werden im Sportunterricht geschult und gefördert. Hinzu kommt das Sammeln vielfältiger Bewegungserfahrungen, das Verbessern der Grundtätigkeiten, das Erlernen von Bewegungsfertigkeiten und das Erleben vom Miteinander, Rücksichtnahme, Helfen und Regeln einhalten.

Im Zuge der Globalisierung und Öffnung der Gesellschaft halten wir eine Erziehung zur Toleranz und Offenheit ebenso für notwendig wie die Bewusstmachung der eigenen kulturellen und religiösen Identität.

Im Rahmen des Religionsunterrichts findet die Auseinandersetzung mit den Religionen statt. Im Vordergrund steht das Verstehen der fremden Kulturen und Religionen, das Kennenlernen von Bräuchen und Festen. Abbau von Distanz und Einnehmen einer Frage- und Kommunikationshaltung sollen hier trainiert werden. Im Jahreslauf erleben und erfahren unsere Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der christlichen Religionen.Ergänzend dazu haben wir im Schuljahr 2014/15 mit den Schülern unserer 3. und 4. Klasse die Synagoge in Bourtange besucht, um Einblicke in das Glaubensleben und das Schicksal des jüdischen Volkes zu erhalten.

Verantwortlicher Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen
Wir fördern die verantwortungsbewusste Wahrnehmung von Natur- und Umweltphänomenen und leiten unsere Schüler zu einem verantwortlichen Umgang mit Ressourcen an. Im Sachunterricht und ergänzend dazu durch außerschulische Lernangebote wollen wir unsere Schülerinnen und Schülern dazu erziehen, Natur und Umwelt sowie die Ressourcen als wertvoll und schützenwert zu erachten sind. Der Besuch außerschulischer Lernorte wie der EWE trägt dabei ebenso dazu bei wie auch die Initiierung von „Energie-Teams“ im Rahmen einer Kooperation mit dem Klimacenter Werlte. Wünschenswert ist eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema „Energieeffizienz“.

Im Rahmen eines „Heckenprojekts“ im Schuljahr 2013/14 pflanzten die Schüler der Klasse 4 eine naturnahe Hecke am Schulgarten, bauten Erdhummelnester und erkundeten die Natur mit einer Expertin des Naturschutzbundes.